Die Betrachtung der Biosphäre, das Sammeln von
Hintergründen und analogen Bildern aus der Mythologie, Wachstum und Morphogenese der Pflanzenwelt mit ihren formalfunktionalen
Wechselwirkungen werden mit unterschiedlichen Materialien, darunter auch Pflanzen plastisch räumlich umgesetzt. Dieses bezeichnet Insa Winkler als "Vertikale Landschaft."
Wachstumsprozesse und das sich wandelnde Bild im Zyclus der Jahreszeiten werden als Gestaltungskriterium und Wertschätzung anerkannt. Der Fakor Zeit, die Alterung und die Pflege, sowie die Wachstunsbedingungen verkörpern Insa Winklers materielle Haltung zur Kunst.
Hieraus enstehen gleichzeitig konzeptuelle Symbole aus der Analyse von Natur und Kultur, die in einem Pflanzenalphabet in Bildern, Seriografien und Plastiken verankert sind.